Spiritueller Tourismus auf neuen Wegen Weg zur Erneuerung
Heilige Orte – Gemeinsames Erbe .
Jede renovierte Kirche und jeder Gemeinschaftsraum verkündet die Herrlichkeit Gottes und stärkt den Glauben der Gläubigen, die sich hier versammeln.
Veranstaltungen
Das Bistum Sathmar organisierte in Zusammenarbeit mit der Griechisch-Katholischen Eparchie Nyíregyháza und der Diözese Debrecen–Nyíregyháza am Samstag, dem 27. Juni 2026, ab 11:00 Uhr die folgende Veranstaltung im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts CET ROHU-00474 mit dem Titel „Katholischer Veranstaltungstourismus in den Komitaten Szabolcs-Szatmár-Bereg und Sathmar“, das durch das INTERREG VI-A Programm Rumänien–Ungarn gefördert wird. Die Veranstaltung fand anlässlich des Patroziniums der römisch-katholischen Kirche St. Ladislaus in Beltiug statt, das am Fest des heiligen Ladislaus gefeiert wird.
Das Patroziniumsfest begann um 11:00 Uhr mit einem feierlichen Hochamt, das im Namen des Bistums Sathmar von Bischofsvikar Pfarrer Ilyés Csaba zelebriert wurde. In seiner Festpredigt betonte er, dass die Schönheit der Schöpfung den Menschen Gott näherbringt, der Quelle der Vollkommenheit und der Liebe. Das Vorbild des heiligen Ladislaus ermutigt die Gläubigen auch heute, ihren Glauben nicht nur mit Worten, sondern auch durch Liebe und den Dienst am Nächsten zu leben. Der Feier verlieh zudem die Zusammenarbeit der drei Diözesen besondere Bedeutung, die vor einem Jahr im Rahmen dieses europäischen Projekts ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projekts ist die Restaurierung jeweils eines historischen Denkmals in jeder Diözese, die Förderung des geistlichen Erbes der Region sowie die Belebung des Gemeinschaftslebens in den beteiligten Ortschaften. Diese Zusammenarbeit vermittelt die Botschaft, dass sich die Stärke der christlichen Gemeinschaft in Begegnungen, gegenseitigem Respekt und der Sorge um den Mitmenschen zeigt.
Nach dem feierlichen Gottesdienst versammelten sich die Gäste in der originalgetreu restaurierten Scheune, wo sie trotz der hohen Temperaturen in einer besonders angenehmen Atmosphäre ein festliches Mittagessen genießen konnten. Anschließend wurde das Programm mit einem kulinarischen Workshop fortgesetzt, der von traditionellen Liedern begleitet wurde. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Zubereitung des schwäbischen Strudels. Den Abschluss bildete ein Besuch des Weinguts Nachbil, bei dem die bekannten regionalen Weine verkostet wurden.
Festkonzert des Städtischen Blasorchesters Tiszavasvári – 29. März 2026, Tiszavasvári
„Der Frühling erwacht, die Hoffnung lebt!“ – Aufführung – 27. März 2026, Tiszadada
Fachliche Abstimmung im Rahmen des CET-Projekts
Am 10. März 2026 fand im Bischofssitz der Diözese Debrecen–Nyíregyháza ein Projektmanagement- und Fachabstimmungstreffen im Rahmen des Projekts mit der Identifikationsnummer ROHU00474 statt. An dem Treffen nahmen Vertreter aller drei Projektpartner – der Römisch-Katholischen Diözese Sathmar, der Diözese Nyíregyháza sowie der Diözese Debrecen–Nyíregyháza – sowie das externe Projektmanagement teil.
Ziel der Besprechung war es, den aktuellen Stand des Projekts zu überprüfen, die nächsten Schritte der Umsetzung abzustimmen und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern weiter zu stärken. Die Teilnehmer besprachen die laufenden infrastrukturellen Entwicklungen, den Fortschritt der fachlichen Aktivitäten sowie die bevorstehenden Veranstaltungen und die Aufgaben für die nächste Phase des Projekts.
Das Treffen trug zur effizienten Umsetzung des Projekts und zur weiteren Stärkung der Partnerschaft bei.
Blasorchester Tiszavasvári – Neujahrskonzert – 4. Januar 2026
Botschaft aus Bethlehem – Weihnachtsspiel und musikalisches Gebet für die Einheit der Christen mit Jugendlichen – 17. Dezember 2025
„Die stille gute Tat ist wertvoller als Gold“ – Der heilige Nikolaus wurde in Nyíregyháza mit einem doppelten Fest gefeiert
Mit einer feierlichen Liturgie, Gemeinschaftsprogrammen und kultureller Vertiefung ehrten die Teilnehmer den Schutzpatron der Diözese Nyíregyháza in der Komitatshauptstadt des Komitats Szabolcs-Szatmár-Bereg. Die am 6. Dezember beginnende und über das Wochenende andauernde Veranstaltungsreihe stärkte neben der Pflege religiöser Traditionen auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Programms Interreg VI-A Rumänien–Ungarn im Projekt mit der Identifikationsnummer CET ROHU-00474 umgesetzt. Das in der St.-Nikolaus-Kathedrale abgehaltene Patronatsfest bewegte nicht nur die lokale griechisch-katholische Gemeinschaft: Im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammengehörigkeit schlossen sich auch Gäste aus den Diözesen Sathmar und Debrecen–Nyíregyháza dem gemeinsamen Gebet an.
Auftaktveranstaltung des Projekts „Katholischer Veranstaltungstourismus in den Komitaten Szabolcs-Szatmár-Bereg und Sathmar” (CET ROHU-00474)
Die Veranstaltungsreihe begann am 16. August mit einer feierlichen Bischofsmesse, die von S. E. Jenő Schönberger, Bischof der Römisch-Katholischen Diözese Sathmar, zelebriert wurde. Vertreter der Diözesen Nyíregyháza und Debrecen-Nyíregyháza stellten das Projekt vor und begrüßten rund 130 katholische und griechisch-katholische Gläubige aus Ungarn sowie die lokale Gemeinschaft.
In den Ansprachen wurden die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, des kulturellen Erbes und des glaubensbasierten Tourismus betont. Der Gastgeber und Hauptpartner, die Römisch-Katholische Diözese Sathmar, präsentierte die Projektziele, die fachlichen Herausforderungen und das Gesamtbudget.