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Spiritueller Tourismus auf neuen Wegen Weg zur Erneuerung

Heilige Orte – Gemeinsames Erbe .

Jede renovierte Kirche und jeder Gemeinschaftsraum verkündet die Herrlichkeit Gottes und stärkt den Glauben der Gläubigen, die sich hier versammeln.

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Projekt

Das Projekt mit dem Titel „Katholischer Veranstaltungstourismus im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg und im Komitat Sathmar“ (CET ROHU-00474) wird im Rahmen des rumänisch-ungarischen INTERREG VI-A-Kooperationsprogramms, Priorität 4.6 „Stärkung der Rolle von Kultur und nachhaltigem Tourismus für wirtschaftliche Entwicklung, soziale Integration und soziale Innovation“ umgesetzt.

Das von der Europäischen Union unterstützte Kultur- und Tourismusprojekt (Laufzeit 2025–2027) umfasst die Renovierung der Sankt-Ladislaus Römisch-Katholischen Kirche in Krasznabéltek und der Sankt-Eleonóra Römisch-Katholischen Kirche in Tiszavasvári sowie die Umgestaltung eines historischen Gebäudes in Nyíregyháza – ehemals eine griechisch-katholische Schule mit Internat – zu einem Religiösen Tourismuszentrum. Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 2.758.648,53 €, davon 1.919.921,56 € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Römisch-Katholische Diözese Sathmar trägt Kosten in Höhe von 1.158.648,56 €, davon 639.921,59 € EFRE-Förderung, 143.904,15 € als Beitrag der rumänischen Regierung und 374.822,82 € Eigenmittel. Mit dieser Förderung wird die Außenrenovierung der Sankt-Ladislaus-Kirche in Krasznabéltek finanziert, einschließlich der Dachkonstruktion, des Zauns mit Kreuzwegstationen sowie die Gestaltung des Kirchhofs.

Die Diözese Debrecen–Nyíregyháza verantwortet die Renovierung der über hundert Jahre alten Kirche „Kreuzerhöhung – Sankt Eleonóra“ in Tiszavasvári, einem der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Ziel ist nicht nur der Erhalt des Gebäudes, sondern auch die Stärkung des religiösen Tourismus und der grenzüberschreitenden Gemeinschaftsbeziehungen. Das im Rahmen der Koordination der Diözese Debrecen-Nyíregyháza durchgeführte Teilprojekt hat einen Wert von 800.000 Euro, wovon 80 % vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert werden, 15 % aus nationaler Kofinanzierung und 5 % aus Eigenmitteln stammen.

Neben den beiden römisch-katholischen Partnern setzt die Griechisch-Katholische Diözese Nyíregyháza ein Teilprojekt im Wert von 800.000 € um, das zu 80 % aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, zu 15 % aus nationaler Kofinanzierung und zu 5 % aus Eigenmitteln finanziert wird. Durch die Umgestaltung des heutigen Gebäudes des Sankt-Nikolaus Griechisch-Katholischen Gymnasiums und Internats entsteht in Nyíregyháza ein Religiöses Tourismuszentrum. Dieses wird künftig auch als fester Veranstaltungsort für Ausstellungen, kulturelle Programme und für die Nutzung von Archiven dienen.

Die Zusammenarbeit der drei Diözesen verfolgt das Ziel, bedeutende Kirchengebäude zu renovieren, die sakralen Räume der Region kulturell zu fördern, eine gemeinsame Tourismusstrategie zu entwickeln und das Gemeinschaftsleben der Orte zu stärken. Neben der baulichen Erneuerung ist auch die geistig-spirituelle Erneuerung von großer Bedeutung, deren Fundament Liebe und Glaube sind. Dieses Programm bedeutet nicht nur die Restaurierung von Gebäuden, sondern auch die Stärkung der Glaubensgemeinschaften. Jede renovierte Kirche und jeder neu gestaltete Gemeinschaftsraum verkündet die Herrlichkeit Gottes und stärkt den Glauben der Gläubigen. Die Zusammenarbeit der drei Diözesen eröffnet damit, aus dem gemeinsamen Glauben schöpfend, neue Perspektiven für die Zukunft.